Wärmerückgewinnung

Energie aus der Erde durch Erdwärmepumpen

 

Erdwärmepumpen nutzen die in der Erde gespeicherte Energie der Sonne und wandeln diese Wärme in behagliche Heizwärme um. Dafür benötigen Wärmepumpen weder einen Heizraum oder Kamin, noch einen Brennstofflagerraum. Für die gesamte Heiztechnik genügen
2 – 3 m2 Wandfläche im Haus.

 

 

Sole / Wasser-Wärmepumpe

Das Erdreich ist ein guter Wärmespeicher um eine Wärmepumpe wirtschaftlich zu betreiben, da die Temperaturen im Boden das ganze Jahr über relativ konstant bleiben. Das Prinzip einer Wärmepumpe entspricht im groben dem eines Kühlschrankes. Dem Boden wird Wärme entzogen und in der Wärmepumpe abgekühlt. Durch diesen Abkühlvorgang verdampft das Kühlmittel in der Wärmepumpe und erzeugt Wärme. Diese Wärme wird dann in das Heizungssystem abgegeben oder zur Warmwasserbereitung verwendet.

 

Luft / Wasser-Wärmepumpe

Luft ist eine unerschöpfliche und ständig verfügbare Energiequelle, für deren Erschließung kein Aufwand erforderlich ist. Die Luft/Wasser-Wärmepumpe zieht die Außenluft an, kühlt sie ab und gibt sie an die Umgebung wieder zurück. Durch diesen Abkühlvorgang wir das Kühlmittel in der Wärmepumpe verdampft und erzeugt Wärme. Diese Wärme wird dann in das Heizungssystem abgegeben oder zur Warmwasserbereitung verwendet. Eine Wärmepumpe kann den gesamten Wärmebedarf eines Gebäudes decken. Dieser Vorgang ist sogar bei Außentemperaturen von -20°C noch möglich. Jedoch liegt selbst im kältesten Monat Januar die Monatsmittel-Temperatur um Null Grad und in der gesamten Heizperiode bei 5°C bis 7°C.

 

Wasser / Wasser-Wärmepumpe

Grundwasser ist - wenn vorhanden - eine sehr zuverlässige Energiequelle. Selbst an frostigen Tagen besitzt das Grundwasser eine Temperatur von 7°C bis 12°C. Das Wasser wird in die Wasser/Wasser-Wärmepumpe geleitet und dort abgekühlt. Durch den Abkühlvorgang verdampft das Kühlmittel in der Wärmepumpe und erzeugt Wärme. Diese Wärme wird dann in das Heizungssystem abgegeben oder zur Warmwasserbereitung verwendet.